Auflösung
Im Druck gibt es zuletzt die Endauflösung und genau diese bestimmt, wie fein das Bild eingescannt werden muss (z. B. 60 Linien pro Zentimeter = ca. 150 Linien pro Inch). Gibt es zudem eine Rasterwinkelung, d. h. dass z. B. ein Schwarz-Pixel im 45° Winkel liegt, ändert sich das Verhältnis: Es ist nicht mehr 1 Pixel zu 1 Rasterpunkt, sondern 1,4 Pixel zu 1 Rasterpunkt (Diagonale).
Damit ergibt sich bei einem Bildmotiv eine rechnerische Mindestauflösung von zirka 210 Pixel pro Inch. Da sich aber beim Einspiegeln die Größe des Bildes erneut ändern könnte, wurde ein festes Maß von 300 Pixel pro Inch festgesetzt. Da dies alles ein bisschen kompliziert ist, gibt es die folgende Faustformel zur Bestimmung der Endauflösung (bei einer 1:1 Wiedergabe):

Auflösung (Pixel pro Inch) = Druckraster x 2,54 (Umrechnung in Inch) x 2 (Qualitätsfaktor).
