Gestrichenes Papier
Gestrichene Papiere haben im Vergleich zu ungestrichenen Papieren eine bessere Farbannahme und damit Bedruckbarkeit. Bei einem gestrichenen Papier wird eine Art Streichmasse gleichmäßig mit vorgegebener Strichstärke auf das Rohpapier aufgebracht. Prinzipiell unterscheidet man zwischen mattem, seidenmattem, glänzendem und gussgestrichenem (hochglänzend, z.B. Chromolux) Papier.
Diese Papiere werden dann Bilderdruckpapier oder Kunstdruckpapier genannt. Bilderdruckpapiere sind in der Regel 2-fach gestrichen, Kunstdruckpapiere 3-fach.
Je glatter und homogener die Oberfläche ist, desto besser läßt sie sich bedrucken. Vor allem in den Halb- und Dreivierteltönen “steht” die Farbe besser und der Druckzuwachs ist geringer. Glänzendes Papier ist teilweise allerdings sehr kratzempfindlich und schlechter in der Lesbarkeit. Hierfür eignen sich matte und seidenmatte Papiere besser.
